Rugby ist nicht nur als Sport einzigartig, sondern fördert insbesondere soziale Kompetenzen wie Zusammenhalt untereinander und das Engagement für andere. Junge Menschen sollen zeigen können, dass das Leben auch anders funktioniert - körperbetont, aber fair - zusammen im Team und vor allem ohne Gewalt! 2005 selbst aus einer Rugby-Schul-AG entstanden, wollen wir diesen Sport wieder in die Schulen in und um Heilbronn bringen.
Bereits heute findet ein regelmäßiger Trainingsbetrieb an folgenden Schulen statt:
Helene-Lange-Realschule, Heilbronn
Albrecht-Dürer-Grund- und Hauptschule, Heilbronn
Kath. Schule, Heilbronn
Hermann Greiner Realschule, Neckarursulm
Kaybergschule, Erlenbach
Häußler-Schule, Neckarsulm
Hölderlin Realschule ,Lauffen
Jule, Lauffen (AWO)
Albrecht Dürrer Schule, Neckargartach
Dammrealschule, Heilbronn
Birkenbachschule Kirchhardt
Matern-Feuerbacher-Realschule, Großbottwar
Wilhelm Maier Schule, Obereisesheim
Verantwortlicher: Dominik Hofmann
Betreuer: Daniel Ludik
Als Hausaufgabe auf den Sportplatz gehen oder ein bisschen im Internet surfen um sich Rugbyspiele anzuschauen, wem würde das nicht gefallen. Die Jungs, die am für alle offenen Rugby-Training der Jugendhilfe im Lebensfeld Lauffen teilnehmen, schauen aber nicht einfach so die Sportfilme: "Je öfter sie sehen, wie Rugby gespielt wird, umso besser werden sie selbst", berichtet ihr Trainer Daniel Ludik.
Daniel kommt aus Südafrika. Dort ist Rugby Volkssport − und Schulsport Nummer eins. In acht Schulen trainiert Daniel, der bei der TSG Heilbronn ein freiwilliges soziales Jahr leistet, nun Rugby-Teams − und freitags die JuLe-Player. Hilfe beim Entwickeln ihrer sozialen Kompetenzen brauchen die JuLe-Kinder und für Daniel Ludik ist es oft nicht leicht, die quirligen, ein wenig unkonzentrierten Spieler auf Linie zu halten. "Sie brauchen klare Ansage, klare Regeln, Disziplin ist beim Rugby-Spiel total wichtig", weiß der Coach des Teams mit maximal zehn Spielern.
Rugby-Training mit einem Coach aus Südafrika (hinten rechts), die Kids der JuLe in Lauffen sind mit Begeisterung dabei.Foto: Ulrike Kieser-Hess